Der Freizeitbus mit Fahrradanhänger verbindet seit 2013 die Gemeinden Seevetal, Stelle, die Stadt Winsen (Luhe) und die Samtgemeinde Elbmarsch untereinander und fährt in der Region zahlreiche Erlebnispunkte an.
Am Bahnhof Bergedorf bietet der ELB-SHUTTLE Anschluss an die S-Bahn und in Meckelfeld, Winsen und Ashausen barrierefreie Anschlüsse an die Regionalbahn. Genau diese wichtige Umstiegsmöglichkeit in die Richtungen Hamburg und Lüneburg fällt im Sommer 2026 weg, da die Bahnstrecke Hamburg-Hannover saniert und dafür komplett gesperrt werden soll. Stattdessen ist Schienenersatzverkehr mit Bussen geplant. Die ELB-SHUTTLE-Saison 2026 wäre somit mit Einschränkungen unbekannten Ausmaßes verbunden. Die beteiligen Kommunen und der Landkreis Harburg haben deshalb beschlossen den ELB-SHUTTLE in 2026 zu pausieren zu lassen. Diese Zeit soll für eine umfangreiche Analyse und zukunftsweisende Neuaufstellung ab 2027 genutzt werden.
„Die Entscheidung eine Saison zu pausieren ist uns nicht leichtgefallen, aber bei einer voraussichtlich schwierigen Saison 2026 möchten wir die Zeit intensiv nutzen, um unseren ELB-SHUTTLE bedarfsorientiert aufzustellen und ab 2027 wieder durchzustarten“, betont Ellen Kartenbeck, Geschäftsführerin der Flusslandschaft Elbe GmbH als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft zum ELB-SHUTTLE.
Seit der ersten Saison vor nunmehr 12 Jahren wurde die Route und das zugrundeliegende Konzept des Freizeitbusses nicht geändert. Es wurden lediglich kleinere Anpassungen, zum Beispiel bei einzelnen Haltestellen, vorgenommen. Während dieser Zeit haben sich die Rahmenbedingungen und auch die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer aber immens geändert. So können beispielsweise Dank immer mehr Elektrofahrrädern viel weitere Strecken bequem zurückgelegt werden. Auch sind in der Zeit neue, bedarfsorientierte Mobilitätsangebote in der Region dazugekommen, die 2013 noch gar nicht denkbar waren: das elbMOBIL besteht seit 2023 und ab Januar 2026 kommt noch der neue Seevetaler Bürgerbus dazu.
Dies ist aber nur ein Aspekt von vielen, der für die Neuausrichtung des ELB-SHUTTLEs ausführlich analysiert und bewertet werden soll. „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Fahrgäste und freuen uns ihnen ab 2027 einen ELB-SHUTTLE mit zukunftsweisendem Konzept zu präsentieren“, so Ellen Kartenbeck.
Hintergrundinformationen zum ELB-SHUTTLE
Mit dem Freizeitbus erreicht man jährlich von Mai bis Oktober leicht die zahlreichen Erlebnispunkte in der Winsener Elbmarsch – von der Seeveniederung über die Stover Elbestrände bis zum Ilmenauradweg. Entlang der Elbe, in die Elbmarsch sowie bis an die Ortskerne von Winsen (Luhe) und Stelle heran führt die Route.
Auf den Touren kann nach dem Prinzip „hop on, hop off“ nach Belieben an den Haltepunkten ein- und ausgestiegen werden. So kann wahlreise per Fahrrad oder zu Fuß die Region erkundet werden.
Die Fahrt mit dem ELB-SHUTTLE ist kostenfrei, dazu gehört auch die Mitnahme eines Fahrrads auf dem Niederfluranhänger. Hunde dürfen ebenfalls mitfahren.
Der ELB-SHUTTLE ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Winsen (Luhe), der Gemeinden Seevetal und Stelle, der Samtgemeinde Elbmarsch und des Landkreises Harburg in der LEADER-Region ACHTERN-ELBE-DIEK.




