Vom 17. bis 26. Januar war unsere LEADER-Region gemeinsam mit unserer benachbarten LEADER-Region Elbtalaue und mit Unterstützung des Bauernverbandes Nordostniedersachsen e.V. als Standgemeinschaft „ELBE-WENDLAND“ auf der Grünen Woche in Berlin vertreten. Bereits seit 2012 besteht die Standgemeinschaft „ELBE-WENDLAND“, ein Zusammenschluss von insgesamt acht Samtgemeinden sowie fünf Städten und Einzelgemeinden aus den drei Landkreisen Harburg, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg.
Ermöglicht wird der Messeauftritt durch die Unterstützung unserer beiden Wirtschaftspartner, dem Michaelshof Sammatz und der Saatzucht Bardowick GmbH, welche bereits zum zweiten Mal mit dabei war. In der zweiten Messehälfte präsentiert das Saatgutunternehmen aus Bardowick sein umfangreiches Sortiment, vor allem BIO-Saatgutprodukte ihrer Eigenmarke „SaatPur“. Neben dem Saatgut wurde auch gleich das Zubehör, wie zum Beispiel Keimgläser und Sprossenboxen mitgebracht, so dass die Messebesucher und -besucherinnen gleich zuhause mit der Sprossenzucht starten können.
Wir danken den vielen Sponsorinnen und Sponsoren: Stadtwerke Winsen (Luhe) GmbH, Sparkassenstiftung Lüneburg, Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg, BVNON Dienstleistungs- und Projektentwicklungs GmbH, Bürgerwindpark Wendhausen Betreibergesellschaft mbH & Co. KG, Niedersächsische Landgesellschaft mbH und Hotel Hafen Hitzacker (Elbe). Auch unseren Produktsponsorinnen und –sponsoren danken wir: Voelkel GmbH, Abraham Schinken der Bell Deutschland GmbH & Co. KG und Obst- und Gemüsebau Lothar Pfennigstorf aus Stove.
Traditionell organisieren die Akteure aus der LEADER-Region Elbtalaue den Aufbau und gestalten die ersten fünf der insgesamt zehn Messetage mit einem tollen Programm. Am Mittwoch, also zur „Messe-Halbzeit“, ist traditionell unser Gemeinschaftstag. Dieser ist stets geprägt von vielseitigem politischem Austausch und Netzwerken, da an diesem Tag viele Akteure aus den beiden LEADER-Regionen sowie viele Gäste vor Ort in Berlin sind, darunter beispielsweise die Sponsorinnen und Sponsoren des Standes, die Landräte sowie Akteure des Amtes für regionale Landentwicklung.
Vertreterinnen und Vertreter unserer Standgemeinschaft trafen sich auch mit dem Präsidium des Niedersächsischen Städtetages und mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Mit dem Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, wurde sich ebenfalls ausgetauscht. Auch der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestages besuchte den Stand ELBE-WENDLAND. Im Gespräch mit den Abgeordneten wurde der Messeauftritt grundsätzlich erklärt sowie die Kooperation zwischen den LEADER-Regionen mit den Kommunen und dem Bauernverband Nordostniedersachsen. Bei einer Visite des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten des Niedersächsischen Landtages ging es um das Thema Förderung. Der Ausschuss erkundigte sich, was aus Sicht der Standgemeinschaft gut funktioniere und was nicht.
Die letzten vier Messetage werden dann von Akteuren aus unserer schönen LEADER-Region gestaltet. Am Donnerstag übernahm die Stadt Winsen (Luhe) die Bespielung des Standes und der Bühne. Das musikalische Highlight war die Mit-Sing-Aktion „Winsen singt“, die auf der Bühne in der Niedersachsenhalle für ausgelassene Stimmung sorgte. Das Mitsing-Event hat bereits mehrfach sehr erfolgreich im Rathaus der Stadt Winsen (Luhe) stattgefunden und wurde nun nach Berlin gebracht. Unter der Anleitung von Chorleiterin und Sängerin Joana Toader und mit Live-Begleitung an der Gitarre von Olaf Lennartz wurde gemeinsam mit den Messebesucherinnen und –besucher ein buntes Repertoire gesungen. Von seiner literarischen Seite zeigte sich Winsen durch Sabine Lehmbeck. Die Autorin, die auf ihrem Obsthof in Hoopte lebt, stellte am Stand und auf der Bühne ihre Bücher vor.
Am zweiten Freitag während der zehntägigen Messe präsentiert sich stets die Samtgemeinde Bardowick auf der Grünen Woche in Berlin. Besonders beliebt am Stand ELBE-WENDLAND war an diesem Tag das Glücksrad, an dem die Messebesucherinnen und –besucher Möhren aus Bardowick gewannen mit tatkräftiger und königlicher Unterstützung von Bardowicker Wurzelkönigin Vivien Behr und ihrer Hofdame Elisa Soetebier. Musikalisch untermalt wurde der Tag durch den Auftritt der „Marching Colours Bardowick“, die mit ihrem unüberhörbaren Trommeln eindrucksvoll in die Niedersachsenhalle einmarschierten. Zum ersten Mal auf der Grünen Woche war die Akustik-Band „UNDERMINE“, die mit ihrem Song-Repertoire tolle Country- und Blues-Stücke, die Niedersachsenhalle begeisterten.
Die letzten beiden Tage, Samstag und Sonntag, gestaltete der Verein Wasermühle Karoxbostel. Die Mühlenaktiven präsentierten in informativen „Talks“ am Stand und auf der Bühne ihre Errungenschaften, und luden zum Verkosten ein: mit dabei war nicht nur erneut das beliebte Mühlenbräu-Bier, sondern auch Mühlenhonig auf eigens gebackenem Treberbrot aus dem Lehmbackofen. Als Treber bezeichnet man die bei der Bierherstellung anfallenden Rückstände des Braumalzes, er ist somit ein Nebenprodukt des Brauprozesses. Dieses zum Backen weiterzuverwenden, ist nicht nur nachhaltig, sondern auch noch lecker, wie die Messegäste feststellen konnten.
Die Standgemeinschaft ELBE-WENDLAND schließt die Grüne Woche 2025 mit einem klaren Fazit ab: die zehn Tage in Berlin waren wieder erfolgreich. Es konnten nicht nur den Messebesucherinnen und –besucher die Vorzüge der Region umfangreich präsentiert, sondern auch viele zukunftsweisende Gespräche geführt werden.
Weitere Informationen unter www.elbe-wendland-aktiv.de